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Genese ausgewählter Erkrankungen
Akne ist eine Erkrankung der Haarfollikel und des Talgdrüsenapparats. In der
Regel kommt es dabei zu einer Entzündung dieser Drüsen und zur Bildung von
Mitessern (Komedonen), Papeln, Pusteln, Zysten und entzündeten Knoten sowie zu
Fistel- und Kraterbildung. Dieser Krankheit liegt eine Mischinfektion von
Bakterien – insbesondere Propionibacterium
acnes
– mit einem Pilz
zugrunde. Diese Infektion wiederum steht in Wechselwirkung mit einem erhöhten
Androgenspiegel (eine häufig anzutreffende Situation im Pubertätsalter). Zur angemessenen Kombinationsbehandlung dieser Krankheit empfehlen wir die Eliminierung der Infektionsherde (siehe Möglichkeiten zur Bekämpfung der Krankheitsursachen auf dieser Webseite). Fetthaltige Salben oder antibakterielle Seifen alleine bieten offenbar keine zufriedenstellende Lösung des Problems und Arzneimittel auf der Basis von Retinoiden (Tretinoin oder Adapalen) liefern offensichtlich nicht die augenfälligen Ergebnisse, welche die Werbung suggeriert. Mit systemischen Antibiotika lassen sich zwar innerhalb von 6 bis 12 Behandlungswochen sichtbare Ergebnisse erzielen, doch nimmt man dafür bei den meist jungen Patienten Nebenwirkungen in Kauf, über die der Arzt nicht immer ausreichend gut Bescheid weiß..
Nach den Forschungsergebnissen der BIOTRON Stiftung beruht diese Krankheit in den meisten Fällen auf: A) einem Defekt auf dem Chromosom Nr. 8 (Knochen-Knorpel-Erkrankung; selten) B) Varizellen (Windpockenerreger) + Pilzinfektion + Lebervirus (97% der Fälle) Frauen sind viermal häufiger betroffen als Männer; unbehandelt führt die Krankheit dazu, dass die Gelenke funktionsuntüchtig werden. Bei einigen Personen greift die Entzündung auch auf extraartikuläre Organe über (Haut, Augen, Lungen, Bronchien, Herz, Nieren u.a.). Die höchste Inzidenz wird bei der Altersgruppe zischen 35 und 50 Jahren verzeichnet, wobei die Tendenz hin zu jüngeren Altersgruppen geht. Während der beiden ersten Jahre der Erkrankung breiten sich die Erosionen am stärksten aus. Die Entzündung bleibt bisweilen auch nach Beseitigung der unter Punkt B genannten infektiösen Ursachen weiter bestehen, sofern keine wirksame Bekämpfung der arteriosklerotischen Risikofaktoren erfolgt. Lebensbedrohliche Begleitumstände sind meist Infektionen (häufig in Verbindung mit Gefäßbehandlungen), rheumatoide Pneumonien, Amyloidose, Bulbuskompressionen, arteriosklerotische Läsionen, Schlaganfälle und kardiovaskuläre Ereignisse. Daraus leitet sich über die Ursachenbeseitigung hinausgehend die Notwendigkeit einer wirksamen Präventivbehandlung gegen artikuläre und arteriosklerotische Invalidität ab.
Ungefähr ein Europäer von tausend wird aufgrund von Harnsteinen in die Klinik eingewiesen. Die Größe der Harnsteine reicht dabei von mikroskopisch kleinen Aggregaten bis hin zu Exemplaren mit mehreren Zentimetern. Chemisch betrachtet handelt es sich größtenteils um Sedimente mit Anteilen von Calciumcitrat, Harnsäure und Magnesium-Ammonium-Phosphat. Ferner wurde beobachtet, dass die Betroffenen außerdem an primärer Nebenschilddrüsenüberfunktion, Sarkoidose, Vitamin-Intoxikationen, Schilddrüsenüberfunktion, renaler tubulärer Azidose, erhöhten Konzentrationen an undissoziierter Harnsäure leiden oder dass vermehrt Harnstoff abbauende Bakterien vorhanden sind. Alle Harnsteine werden wie Infektionsherde bzw. Fremdkörper behandelt. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Zusammensetzung werden Harnsteine nach ihrer Entstehungsweise (Hyperkalziurie, Hyperoxalurie, Hyperurikosurie, Hypocitrurie) eingeteilt, die ihrerseits wiederum auf das Vorhandensein anderer Störungen hinweisen (ernährungsbedingte Störungen, Vergiftungserscheinungen und organische Funktionsstörungen). Nach dem Auftreten der ersten Anzeichen eines Harnsteinleidens hat man in der Regel tendenziell eine Wahrscheinlichkeit, dass es innerhalb von 1 bis 10 Jahren erneut zur Bildung von Harnsteinen kommt, sofern nicht verändernd in den Stoffwechsel eingegriffen wird. Auch bei diesen Erkrankungen liegt stets eine bakterielle (im Nierenbereich oder absteigend) oder eine Pilzinfektion in Organen mit endokriner Funktion vor. Bei Harnsteinen ist Vorbeugung die beste Therapie; falls der Patient jedoch über Symptome klagt, stehen folgende Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung: chirurgischer Eingriff oder Stoßwellentherapie (SWL, „Shock Wave Lithotripsy“), pneumatische oder elektrohydraulische Verfahren bei größeren Steinen. Meist lassen sich mithilfe dilatatorischer und harnalkalisierender Präparate kleinere Sedimente bereits entfernen. Die BIOTRON Forschung hat eine natürliche Methode gefunden, die nicht nur vorbeugend, sondern auch zur Beseitigung bereits bestehender Harnsteinleiden eingesetzt werden kann.(siehe Spagyrische Produkte).
GLATZENBILDUNG bzw. HAARAUSFALL Haarausfall ist Gegenstand der dermatologischen Forschung. Diese versucht das Phänomen zu erklären, indem sie es mit Attributen wie vorübergehend und reversibel, physiologisch (infolge ungünstiger psychophysischer Einflüsse), pathologisch etc. kategorisiert. Man teilt die unterschiedlichen Typen von Haarausfall ein in narbenbildende (nach Strahlentherapie, Verbrennungen, Mykosen, viralen Erkrankungen etc.) und nicht narbendbildende Formen (androgenetische Glatzenbildung, Alopecia areata, diffuser Haarausfall, Haarausfall infolge Über- bzw. Unterfunktion der Schilddrüse oder anderer Drüsen, durch chronische oder Infektionskrankheiten bedingter Haarausfall, Haarausfall bei Vitamin- bzw. Mineralstoffmangel, Stress etc.). Therapeutisch muss das Problem von den physiologischen Ursachen her angegangen werden (unzureichende Zufuhr von Eiweiß, Zink, Eisen, Biotin); außerdem sind eventuell vorliegende Pilz- bzw. Virusinfektionen oder ein etwaiger Parasitenbefall zu bekämpfen. In jüngerer Zeit wurden in der Allopathie Arzneimittel eingesetzt, die lokal wirksam sind und auf noch unzureichend bekannten Wirkmechanismen beruhen, durch die es bisweilen zwar zu augenfälligen Ergebnissen, in anderen Fällen jedoch auch zu schweren Störungen gekommen ist. Die BIOTRON Stiftung konnte mithilfe radioästhetischer Untersuchungen feststellen, dass bei von Haarausfall betroffenen Personen in 65 % der Fälle eine Infektion mit Pilzen oder Viren vorliegt. In 5 % der Fälle von Glatzenbildung konnten wir das kombinierte Vorliegen von Hormodendrum und Hantavirus nachweisen. Die Ursachenabklärung ist bei diesen Störungen von fundamentaler Bedeutung, da sich hinter dem Auftreten von Haarausfall oftmals ganz andere Komplikationen verbergen, die über das ästhetische Problem hinausgehen; Haarausfall stellt hier lediglich ein Warnsignal dar. Erst nach Beseitigung der Ursachen, die zur Glatzenbildung geführt haben, kann mit Alfa-Carrubo, einem speziellen Präparat in spagyrischer Zubereitung, weiter behandelt werden. Dieses Produkt stimuliert wirksam die Haarfollikel.
Bei der Behandlung dieser Krankheit haben sich anstelle echter Therapien Geschäftemacherei jeder Art, Spekulationen und Betrügereien jeglicher Kategorie entwickelt, die bis hin zu kriminellen Handlungen reichen (mit Todesfällen bei Patienten). Viele selbsternannte Therapeuten und Kosmetologen verfügen angeblich über wunderwirkende Methoden und Produkte, die jedoch eher das Ergebnis einer effizienten Marketingstrategie sind. Was ist eigentlich CELLULITIS? Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um eine bakterielle Infektion, die eine akute, diffuse und invasive Entzündung der festen Gewebe mit Leukozyteninfiltration und Ödembildung hervorruft. Dies kann unter Umständen einhergehen mit dem Absterben von Zellen (Nekrose) und Eiterbildung. Zu den verbreitetsten CELLULITIDEN (den oberflächlichen) gehören die Formen, die durch Streptococcus pyogenes oder durch körpereigene Enzyme verursacht werden, welche die Zellbausteine zerstören. Auch Staphylococcus aureus , Escherichia coli und Pseudomonas aeruginosa können bei gleichzeitiger Granulozytopenie für das Krankheitsbild verantwortlich sein. Hunde und Katzen können Pasteurella multocida übertragen. Außerdem können Bäder in mit Aeromonas hydrophila infizierten Süßgewässern bzw. in mit Vibrio vulnificus infiziertem Salzwasser zur Entwicklung von therapieresistenten CELLULITIDEN führen. Akute Formen treten auf, wenn die Infektionserreger in die Lymphgefäße eindringen (Lymphangiitis) oder Lymphknoten angreifen (Lymphadenitis). Betahämolysierende Streptokokken der Gruppe A sind in der Regel verantwortlich für die Infektionen mit Sitz an den Beinen und den Gesäßbacken. Sonstige subkutane, nekrotisierende Infektionen, Follikulitis oder Furunkulose lassen sich stets zurückführen auf bakterielle Mischinfektionen, mit Pilzen oder Viren. Um diese echte Krankheit dauerhaft und professionell, ehrlich und mit Rücksicht auf den Körper zu beheben, MUSS die Behandlung zunächst auf die Beseitigung der infektiösen Ursachen zielen, die – wie wir gesehen haben – auf das Vorhandensein von Mikrobakterien zurückzuführen sind. Parallel sind bisweilen weitere Ursachen wie funktionelle Störungen der Leber und des Darms für die Krankheit mit verantwortlich. Ebenso liegen bei anderen Cellulitisformen andere Pathologien (z.B. Diabetes) oder sonstige Bedingungen, unter denen das Immunsystem geschwächt ist, zugrunde.Zu den für die Eliminierung von BAKTERIEN und anderen infektiösen Erregern verwendeten Methoden siehe Abschnitt ( Möglichkeiten zur Bekämpfung der Krankheitsursachen) Von elektromechanischen Vibrationsbehandlungen, Pflastern und Wunder-Kataplasmen wird abgeraten, da sie in der Mehrzahl der Fälle zu einer weiteren Vermehrung und Verbreitung/Wanderung der Bakterien in andere Bereiche des Organismus führen und so andere, zum Teil noch komplexere Krankheiten mit noch höherem Risiko hervorrufen.
COUPEROSE, PSORIASIS, VITILIGO Hierbei handelt es sich um Erkrankungen, welche die Haut bis zu einer gewissen Tiefe betreffen. Hinsichtlich der Ursachen lässt sich die schulmedizinische Wissenschaft hier zu den kühnsten Hypothesen hinreißen. So spricht man etwa von genetischen Ursachen, Autoimmundefizienz, psychosomatischen Einflüssen, individuellen Inkompatibilitäten bei der Ernährungsweise, Stresszuständen etc. Nach den mit unseren Methoden durchgeführten Studien und den bestätigenden Ergebnissen aus Felduntersuchungen gelten jedoch vielmehr folgende Zusammenhänge: COUPEROSE (Erweiterung der Hautkapillaren) > Pilzinfektion PSORIASIS (umschriebene, kleine, z.T. aber auch ausgedehnte rosafarbene bis rötliche Flecken trockener Haut mit Abschuppung an unterschiedlichen Körperstellen; Kopfhaut und Kopf, Ellbogen und Knie sind Prädilektionsstellen) > Scharlach- + Windpocken-Restvirulenz + Pilz oder Lebervirus VITILIGO (helle Flecken im Gesicht, an Armen und Handrücken sowie an den Genitalien) > Scharlachvirulenz + Pilz vom Hormodendrum-Typ sowie in 70 % der Fälle zusätzliches Vorliegen eines Lebervirus Nach der Elimination der Pilzinfektion und der Virulenz verschwanden die Krankheitssymptome. Bei einem Großteil der Fälle konnte der Arzt nach der Korrektur von Magnesium- oder Vitamin-D-Mangel die Regeneration der betroffenen Stellen durch Verabreichung spagyrischer Zubereitungen von ALFA-ALFA fördern. Auch wenn bei alleiniger Beseitigung der Pilzinfektion bereits beträchtliche Fortschritte erzielt wurden, stellt das Vorhandensein der Viren immer noch eine potenzielle Gefahr dar, und zwar aufgrund der Wahrscheinlichkeit anderer Kombinationen mit Bakterien oder Parasiten. Synthetische Antimykotika erweisen sich oftmals nur als wirksam gegen einige wenige der vielen Tausend Familien von Pilzen, die es gibt.
FUSSPILZERKRANKUNG ( Athlete’s Foot) Fälschlicherweise wurde diese Erkrankung immer auf mangelnde Hygiene zurückgeführt, heute ist jedoch geklärt, dass es sich dabei um eine Infektion handelt, die in vielen Fällen sogar ansteckend ist. Erschwerende Faktoren für dieses Problem sind: Schweißfüße, nicht atmungsaktive Schuhe oder Strümpfe, längerer Kontakt mit Wasser, Durchblutungsstörungen, geschwächtes Immunsystem. In vielen Fällen lassen sich die Beschwerden durch Behandlung der betroffenen Zonen mit Antimykotika in Form von Sprays, Cremes, Puder oder Lotionen innerhalb eines Behandlungszeitraums von wenigen Tagen bis drei Wochen wirksam beheben. Voraussetzung ist jedoch, dass gleichzeitig korrekte Vorbeugungsmaßnahmen beachtet werden, z.B. die ausreichende Fußbelüftung, das Tragen angemessener Badeschuhe in Schwimmbädern und Duschen, der tägliche Handtuchwechsel, die abwechselnde Reinigung mit Bicarbonat und Amuchina®. In anderen Fällen wiederum hat sich die Infektion bereits so weit in tiefere Gewebsschichten des Fußes ausgebreitet, dass die derzeit zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten nicht mehr greifen. Mithilfe eines geeigneten Tests lassen sich Status und Ursache dieser Pilzerkrankung ermitteln; außerdem erhält man Informationen darüber, ob eventuell sogar eine Mischinfektion mit Viren oder Bakterien vorliegt. Die HDS-Präparate zur Nahrungsergänzung von Biosystem haben sich auch in hartnäckigen Fällen als sehr wirksam erwiesen.
Innerhalb der letzten fünfzig Jahre wurden über hundert Arten von Lungenentzündung klassifiziert und diverse Ätiologien sowie die vielfältigen Symptomatologien dieser Krankheit definiert. Allein in den Vereinigten Staaten (wo relativ verlässliche Statistiken erstellt werden) erkranken jedes Jahr an die 2 Millionen Menschen an einer Lungenentzündung. In den letzten Jahren hat die Sterblichkeit dabei die Zahl von 80.000 Todesfällen pro Jahr erreicht. In den meisten Fällen handelt es sich um Lungenentzündungen mit bakterieller Ursache, und zwar durch Streptococcus pneumoniae, aureus, Pseudomonas, Escherichia coli, Enterobacter, Acinectobacter, Legionella pneumophila, Mycoplasma pneumoniae, Chlamydia pneumoniae und Chl. pisticci, die man sich ambulant sowie stationär (nosokomial) zuziehen kann. Andere Lungenentzündungen wiederum sind viraler Ursache, hervorgerufen durch das RS-Virus, Parainfluenzaviren vom Typ A und B, Adenovirus, Coxsackie-Virus, Eppstein-Barr-Virus, Hantavirus, Zytomegalovirus, Coronaviren, Paramyxoviren. Wie im Falle der bakteriellen Lungenentzündungen gilt, dass sie ambulant oder nosokomial erworben werden können. Auch Pilzinfektionen können Ursache einer Lungenentzündung sein. Tatsächlich spricht man von Pilzpneumonien (Pneumomykosen) durch Blastomyzeten, Histoplasma, Cryptococcus oder Aspergillus; derartige Pneumonien treten häufig als Komplikation bei Patienten mit eingeschränkter Immunfunktion auf. Nicht zu vergessen sind auch die chemischen Lungenentzündungen durch inhalative, toxische Substanzen; mechanische Pneumonien nach Einatmung von inerten oder partikulären Stoffen; durch Inhalation von anaeroben Bakterien in der Atemluft, welche den Mund-Rachenraum besiedeln.
DER PNEUMONIE-SONDERFALL SARS Im Internet kursiert dazu in großem Umfang klinische Information aus Fachkreisen der Medizin und des Gesundheitswesens. Unsere Stiftung hat solche Daten gesammelt und untersucht. Wir erlauben uns, an dieser Stelle einige unserer Betrachtungen dazu zu veröffentlichen, ohne dadurch irgendeinen Anspruch zu erheben. Zwar ähnelt der Erreger dieser so genannten atypischen Pneumonie rein morphologisch den Coronaviren (die genaue Zuordnung ist dabei nicht von großer Bedeutung), doch haben wir Grund zu der Annahme, dass wir es hier vielmehr mit einer “Antigenverschiebung (Antigenshift)” bei Grippeviren des Typs A zu tun haben. Diese sind bereits in der Risiko/Schweregradklasse 2,3-2,5 eingestuft und sind in der Lage, auch gesunde Individuen anzugreifen. Unsere Stiftung, deren Ziel die Erforschung der infektiösen Krankheitsursachen ist, teilt ohne Einschränkung die Überzeugung, dass das normale Umfeld sowie Krankenhausstationen den idealen Lebensraum für die verstärkte Entwicklung von Mikroorganismen bieten und die Verbreitung dieses Erregers durch Ansteckung über Kontakt und auf dem Luftweg fördern. Im Übereinstimmung mit den chinesischen Wissenschaftlern schließen wir ferner nicht aus, dass die Aggressivität des Erregers bei bestimmten Personen in Zusammenhang steht mit dem gleichzeitigen Vorliegen von Pilz- bzw. bakteriellen Erregern (etwa Chlamydien). Seit jeher vertritt die Stiftung die Ansicht, dass jede Erkrankung auf einer Kombination mehrerer Mikroorganismen beruht! Eine letzte Betrachtung gilt der Zeit, in der wir leben. Sie ist gekennzeichnet durch eine unaufhaltsame Globalisierung und bringt uns so alle quasi in einer einzigen Stadt zusammen, in der die sozialen, produktiven und wirtschaftlichen Kräfte sich immer schneller entwickeln – mit ausgeklügelten, doch entpersonalisierten Dienstleistungen. Der Mensch und seine Lebensqualität stehen nicht mehr im Mittelpunkt des gemeinschaftlichen Interesses, sondern befinden sich in einem selbstzerstörerischen Prozess am Rande des Geschehens. Betrachten wir einmal konkrete Beispiele dazu. Über 200 Millionen Menschen werden mit dem Flugzeug jedes Jahr von einem Ort der Welt zu einem anderen transportiert. Aus Kostengründen werden die Klimaanlagen der Flugzeuge häufig nur mangelhaft oder gar nicht gewartet. U-Bahnen, Klimaanlagen von großen Gebäuden, Einkaufszentren, Hotels, Bahnhöfen, Kinos, Theater und so weiter stellen infolge seltener Filterwechsel und fehlender Säuberung der luftführenden Teile und der Luftauslässe wunderbare Brutstätten für jede Art von Mikroorganismen dar, die für Mensch, Tier und Pflanze potenziell pathogenen sind. Wir sind immer weniger in der Lage, die Verbreitungswege pathogener Mikroorganismen zu verstehen und zu kontrollieren; die Schutzmasken für Nase und Mund, die wir immer häufiger über den Gesichtern der Menschen sehen, bieten nur leidlich Schutz, sofern nicht begleitend auch angemessene Instandhaltungs- und Reinigungsmaßnahmen bei den Klimaanlagen durchgeführt werden. Ohne Katastrophenszenarien heraufbeschwören zu wollen ist in naher Zukunft wahrscheinlich mit neuen und immer aggressiveren Erregern zu rechnen. Wie üblich wird man nach geeigneten Therapien suchen – und wie üblich wird man sich nicht mit den Ursachen beschäftigen, denn die Therapie verspricht höhere Profite als die Ursachenbeseitigung!
MULTIPLE SKLEROSE und verwandte Krankheitsbilder Nach zwei Jahrzehnten Forschungs- und Beobachtungstätigkeit weiß man, dass MS das Ergebnis einer Kombination folgender Komponenten im Körper ist: Masernerreger ( Paramyxovirus ) + Astrovirus (Astroviridae ) + Pilz und/oder Lebervirus Diese Kombination von Mikroorganismen löst ein entzündliches Geschehen aus, das zur Zerstörung der Myelinscheide führt, die die Fortsätze der Gehirnzellen isoliert; die ungestörte Kommunikation zwischen den Nervenzellen wird dadurch behindert. Die Formen der Lateralsklerose weisen Ähnlichkeiten mit MS auf und werden stets im Zusammenhang mit ihr genannt; sie gehen jedoch in den meisten Fällen auf Pilzinfektionen des Gehirns zurück, die mit MS nicht das geringste zu tun haben. Auch die “Newcastle-Krankheit” wird häufig mit MS in einen Topf geworfen. Sie wird durch das zur Familie der Paramyxoviren (zu der auch der Masernerreger gehört) gehörende Newcastle-Virus hervorgerufen. Hinter der amyotrophischen Lateralsklerose bzw. Motoneuronenkrankheit verbirgt sich ist nichts anderes als eine Pilzinfektion des Gehirns. Weitere Kombinationen zwischen Viren und Pilzen schaffen MS-ähnliche Bedingungen und äußern sich in verwandten Symptomen, ohne jedoch den typischen, fortschreitenden Verlauf zu nehmen. Viele Therapeuten ignorieren die Krankheitsursachen und probieren und experimentieren endlos mit neuen Arzneimitteln herum, was unweigerlich zu einer Zustandsverschlechterung beim jeweiligen „Versuchskaninchen“ führt und zusätzliche Gesundheitsschäden verursacht, die in der Summe in vielen Fällen schließlich nicht mehr zu beheben sind. Die Stiftung appelliert deshalb an alle Verantwortlichen, sich auf die Behandlung der krankheitsauslösenden Ursachen zu konzentrieren, in der Gewissheit, dass die Elimination der einzelnen Komponenten zum Behandlungserfolg führt. In der Praxis haben wir bei jungen Patienten, bei denen die Erkrankung mit dieser Einstellung angegangen wurde, hervorragende Resultate erzielt; bei anderen Patienten, die durch fortschreitende Erkrankung und unangemessene Therapieversuche noch nicht vollständig beeinträchtigt waren, konnte eine Krankheitsstabilisierung erreicht werden, die den Betroffenen das Leben erträglicher machte. Die gegenwärtigen Therapiemöglichkeiten basieren auf immunsupprimierenden und/oder immunmodulierenden Arzneimitteln, die nur eingeschränkten Nutzen und Wirksamkeit bieten, nämlich in frühen Krankheitsstadien. Bei bereits fortgeschrittener Erkrankung, also nach Jahren mit manifesten neurologischen Schäden, brachten die Therapien keinen Nutzen, ganz zu schweigen vom fehlenden Nutzen im Hinblick auf die PRÄVENTION von Entzündungsschüben (sporadisch ripetitiv), die zur Zerstörung der Myelinscheide führen. Anstrengungen zur Entwicklung von Techniken, die die Myelin-Regeneration ermöglichen, sind lobenswert und verdienstvoll; möglicherweise sind solche Techniken um das Jahr 2010 bereits beim Menschen einsetzbar. Derzeit erkranken jährlich allein in Italien rund 2000 Menschen neu an dieser Störung, daher ist hier schon die bloße Eindämmung von Neuerkrankungen von grundlegender Bedeutung, zumindest aber die Prävention von Entzündungsrezidiven, denn ansonsten würde man lediglich im Sinne der (noch unsicheren) Symptomkontrolle arbeiten und die Krankheitsverbreitung so noch begünstigen. Dies würde lediglich bei Arzneimittelkosten und Pflegebedarf zu einer Erhöhung führen – mit entsprechenden ökonomischen Auswirkungen und zulasten des Kampfes gegen die Krankheitsursachen.
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